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EDDA

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 29.03.2017  Gastbeiträge  0 Kommentare  Edda Castelló

Zu Eddas Namenstag, dem 29. März, einen Blog-Beitrag zum eigenen Namen zu schreiben, kommt mir schon etwas narzisstisch vor. Sei’s drum, liebe Blog-Redaktion des BdV, Ihr habt mich darum gebeten!

Ich mag meinen Namen. Obgleich ich als Teenager und auch später ein wenig betrübt darüber war, dass man ihn nicht wirklich zärtlich aussprechen kann. Kaum hat man begonnen, ihn zu sagen, ist er auch schon wieder beendet. Mit Namen wie Melinda oder Isabella kann ich nicht mithalten… Der Name taucht auch – nach meiner Recherche – in keinem Songtext auf. Hier muss dringend nachgebessert werden!

Mein Vorname ist recht selten. In der Aufzählung der beliebtesten Namen 2016 taucht er erst auf Platz 173 auf. Kein Wunder, denn er ist doch ein wenig belastet. Namensvetterin von mir ist nämlich nicht nur eine Tochter von Göring, sondern auch die Erstgeborene und Lieblingstochter von Mussolini… Was hat meine Eltern, meinen Vater, strammer Sozialdemokrat und meine Mutter, unpolitische Hausfrau, dazu gebracht, mir im Jahr 1949 einen solchen Namen zu geben? Nun, meine Namenspatin war die beste Freundin meiner älteren Schwester.

Die „Edda“ – das ist eine isländische Heldensagen- und Liedersammlung und bedeutet „Urgroßmutter“ (passt leider noch nicht) oder besser „Große Urmutter“ (passt doch prima!). Mir bekannte Namensbasen sind Edda Moser (Opernsängerin), Edda Seipel (Schauspielerin) und – sehr passend! – Edda Müller, die ehemalige Chefin der Verbraucherzentrale Bundesverband.
North meets South – so kam die Edda zum Castelló. Und davon gibt’s nur eine einzige.


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