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Versicherungen verstehen

Alles klar?! Wichtiges rund um Regionalklasse, Typklasse und Co.

Alles klar?! Wichtiges rund um Regionalklasse, Typklasse und Co.

 17.10.2017  Versicherungen verstehen  0 Kommentare  Bianca Boss

Zum Ende eines jeden Jahres ereilt die meisten Autohalter das gleiche Schicksal – die Beitragsrechnung flattert ins Haus. Aufgrund einer veränderten Regional- oder Typklasse und anderen Tarifmerkmalen wie z. B. Kilometerlaufleistung oder Garagenparkplatz, kann sich der Beitrag erhöhen – oder auch verringern. 

Wenn sich die Kilometerzahl erhöht, ist eine Beitragserhöhung oft nachvollziehbar. Ebenso wenn man sein Auto nicht mehr in der Garage parken kann, sondern es am Straßenrand abstellen muss und sich dann der Beitrag erhöht – auch nachvollziehbar. Aber welchen Einfluss haben Regional- und Typklassen auf den zu zahlenden Beitrag und was steckt eigentlich genau dahinter?

Regionalklassen gibt es für die Kfz-Haftpflichtversicherung sowie für die Voll- und Teilkaskoversicherung. Sie spiegeln wider, wie viele Schäden es in den entsprechenden Regionen gegeben hat. Je Versicherungssparte beeinflussen verschiedene Faktoren, in welche Regionalklasse der eigene Zulassungsbezirk eingestuft wird. So ist es in der Kfz-Haftpflichtversicherung z. B. das Fahrverhalten der Autofahrer, in der Kaskoversicherung hingegen wird die Häufigkeit von Diebstählen, Wildunfällen sowie Sturm- und Hagelschäden berücksichtigt.

Für die Haftpflicht gibt es 12, die Teilkasko 16 und die Vollkasko 9 Klassen. Je weniger Schäden im Zulassungsbezirk, desto günstiger die Einstufung in der Regionalklasse und somit auch der zu zahlende Beitrag.

Was für ein „Typ“ ist mein Auto?

Die Typklasse ist eines der zahlreichen Tarifmerkmale, die bei der Berechnung des zu zahlenden Beitrages berücksichtigt werden. Immerhin 16 Typklassen – von 10 bis 25 – gibt es in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Ausschlaggebend für die Einstufung des jeweiligen Auto-Typs ist die Höhe der gesamten Versicherungsleistungen, die an die Geschädigten ausgezahlt werden.
In der Vollkaskoversicherung gibt es 25 Typklassen - von 10 bis 34. Hier fließen die Schäden am eigenen Auto nach selbstverschuldeten Unfällen sowie die Schäden durch z. B. Diebstahl, Glasschäden, Wildunfälle oder Sturm ein.

24 Typklassen -10 bis 33 – gibt es in der Teilkasko-Versicherung. Für diese Statistik werden die Teilkasko-Schäden kaskoversicherter Fahrzeuge betrachtet.

Je niedriger die Einstufung in der Typklasse, desto günstiger der Versicherungsbeitrag.

BdV-Tipp: Vor dem Kauf eines Autos ist es sinnvoll, sich über die Typklasse zu informieren. Nicht, dass es im Nachhinein eine böse Überraschung gibt, wenn die Einstufung in eine hohe Klasse erfolgt und der Versicherungsbeitrag kaum zu bezahlen ist. An der Regionalklasse hingegen werden Sie in der Regel nichts ändern können – ein Umzug dürfte nicht in Frage kommen, nur um an den Versicherungsbeiträgen zu sparen.


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