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Versicherungen verstehen

Gut abgesichert ins Grillvergnügen

Gut abgesichert ins Grillvergnügen

 30.04.2021  Versicherungen verstehen  0 Kommentare  Sarah Sperling

Allmählich wird es wärmer und bei Grillbegeisterten steigt die Lust auf Bratwurst, Steak und Co. Rund 38 Prozent der Deutschen grillen sogar im Winter, dies ergab eine Online-Umfrage* von Statista.

An einen Unfall mit gar dramatischem Ausmaß denkt dabei niemand gerne. Doch leider birgt jeder Grill seine eigenen Risiken. Angefangen beim mit Brennspiritus angeheizten Holzkohlegrill bis zum Gasgrill, der oftmals aufgrund von unsachgemäßem Anschluss der Flüssiggasflaschen zum Sicherheitsrisiko wird.

Ganz gleich, für welche Grillausführung das Herz am höchsten schlägt, richtig versichert grillt es sich entspannter. Die Grafik zeigt die wichtigsten Versicherungen im Überblick.

 

Privathaftpflichtversicherung:

  • Greift, wenn eine versicherte Person einer anderen Person Schaden zufügt – beispielsweise, wenn ein Grillgast einen anderen Grillgast schwer verletzt.
  • Die Versicherungssumme sollte mindestens 15 Millionen Euro pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden betragen. Schließlich haften Sie grundsätzlich mit Ihrem gesamten Vermögen und Einkommen bis zur Pfändungsgrenze.

Berufsunfähigkeitsversicherung:

  • Gastgeber*in ebenso wie Grillparty-Gäste sollten an eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) denken – auch unabhängig von Grillaktivitäten.
  • Erleidet eine Person schwerwiegende Verletzungen, sodass sie ihren zuletzt ausgeübten Beruf - so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war - voraussichtlich dauerhaft nicht mehr mindestens im Umfang von 50 Prozent ausüben kann, erhält sie von der BU eine monatliche Rente.

Mehr zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung finden Sie hier.

Private Unfallversicherung – eher nachrangig!

  • Die private Unfallversicherung kann zwar auch finanzielle Folgen eines Unfalls abfedern. Sie ersetzt das Erwerbseinkommen jedoch nicht durch monatliche Rentenzahlungen, wenn Sie durch den Unfall berufsunfähig werden.
  • Lohnt sich tendenziell eher für Menschen, die zum Beispiel vielen Unfallgefahren ausgesetzt sind und diese Risiken absichern möchten. Denn obwohl die Krankenversicherung sämtliche Behandlungskosten trägt, kann es bei unfallbedingter dauerhafter körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit, der sogenannten Invalidität, sehr kostspielig werden.

Wohngebäude- und Hausratversicherung

  • Für Immobilienbesitzer*innen ist die Wohngebäudeversicherung bedeutsam. Bei Brandschäden übernimmt diese Versicherung die Reparaturkosten sowie die Kosten des Wiederaufbaus.
  • Schäden am Inventar, wie verbrannte Gartenmöbel, sind über die Hausratversicherung abgesichert. Allerdings gefährdet deren Wiederbeschaffung nicht den Lebensstandard.

* Statista befragte 1030 Teilnehmer*innen ab 18 Jahre, die Grillen zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen zählen. Erhebungszeitraum war August 2019. Hier geht´s zur kostenpflichtigen Infografik.


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